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Tipps gesucht für Einbau von Zusatzbatterie in 4 WD PKW

Forum für Tipps für den Urlaub mit vier Rädern im australischen Outback: Fahrzeugwahl, Vorbereitung für Notfälle etc.

Re: Tipps gesucht für Einbau von Zusatzbatterie in 4 WD PKW

Beitragvon WestSkills WA am Mi 17. Jan 2018, 09:46

Followme hat geschrieben:
WestSkills WA hat geschrieben:Ich hasse es um 1am nackert durch den Regen zu huepfen um das Zeugs sicher zu verstauen.
Cheers

Dann zieh dir halt was an ... :roll: :? :lol:


Bei 25 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit (muggy), geht da gar nichts mit Schlafanzug, mate J

Cheers
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Re: Tipps gesucht für Einbau von Zusatzbatterie in 4 WD PKW

Beitragvon WestSkills WA am Mi 17. Jan 2018, 10:26

Followme hat geschrieben:Ein weiterer Grund der gegen Trennrelais spricht: man muss Batterien gleicher Bauart und möglichst auch mit identischer Kapazität einbauen, ferner gleichen sich die Batterien die mit Trennrelais verbunden sind aus. Heißt: wenn der Motor gestartet wird sind beide Batterien parallel geschaltet. Dadurch saugt die leere Batterie die Kapazität der vollen.

Wie gesagt, dass weiß ich auch alles erst sein ein paar Tagen.


Und da stellt sich dann die Frage, ob die ECU (engine control unit), bereits in einem 1997 Patrol vorhanden ist. Weiss ich einfach nicht.

Mit dem, was wir hier den 'Idiot switch' nennen, kann man das unterstrichene Problem umgehen J

Die 'cracking battery' behaelt volle Kapazitaet, sofern der 'Idiot switch' bemueht wird, sobald der Motor und Alternator (Lichtmaschine) abgeschaltet wird. Und erst nachdem das Vehicle gestartet ist, wieder auf 'charge' positionieren.

'Idiot switch" deshalb - wenn er vergessen wird, braucht man nen 'Jump Starter' or 'booster, jumper cables', whatever - American or Aussie J

Cheers
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Re: Tipps gesucht für Einbau von Zusatzbatterie in 4 WD PKW

Beitragvon ELL2829 am Mi 17. Jan 2018, 12:01

Followme hat geschrieben:Hallo Peter,

danke für die Schilderung Deiner Erfahrungen :P

Inzwischen haben wir recht viele Informationen gesammelt. Eingebaut werden soll eine AGM Batterie. Die hat den Vorteil, dass sie nicht ausgast beim Laden weil sie verschweißt ist. Dadurch kann sie im Wohnbereich eingebaut werden, was in meinem Fall gar nicht anders ginge. Sie ist absolut wartungsfrei und auslaufsicher. Außerdem ist sie auch tiefentladungssicher.

Bedingung für diese Batterie ist ein konstanter Ladestrom von 14,7 V. Das kann eine Lichtmaschine (in Verbindung mit einem Trennrelais) nicht leisten. Lichtmaschinen regeln den Ladestrom nach dem Ladezustand der Batterie. Je voller die ist um so mehr sinkt der Ladestrom. Das bedeutet, eine AGM Batterie würde über diesen Weg wohl nie voller als 40 - 50 %.

Alleine aus diesem Grund funktioniert das eben nur bei einer AGM Batterie mit einem DC - DC Charger oder einem Ladebooster.

Ein weiterer Grund der gegen Trennrelais spricht: man muss Batterien gleicher Bauart und möglichst auch mit identischer Kapazität einbauen, ferner gleichen sich die Batterien die mit Trennrelais verbunden sind aus. Heißt: wenn der Motor gestartet wird sind beide Batterien parallel geschaltet. Dadurch saugt die leere Batterie die Kapazität der vollen.


Hi Andre,

was spricht gegen eine "normale" Bleibatterie. Die habe ich auch als Zweitenergiequelle. Ein kleiner Schlauch durch den Boden nach außen und gut ist und billiger. So ist es in meinem T5 gelöst. VW ist übrigens wieder zurück zu zwei Bleibatterien, eine 95 Ah und eine mit 90 Ah.
Und dann packst Du noch eine Solarzelle auf das Dach und bist nahezu autark. Die Tiefentladung kannst Du mit einem kleiner Relais verhindern, dass bei 10,4 V abschaltet.

Wenn, dann würde ich auf LiPo aufrüsten, was allerdings die Kosten exponential nach oben treibt.

Fragen dazu könnte Dir Burkhard auf http://www.pistenkuh.de beantworten. Der hat einen Steyr 12M8 zu Wohnmobil ausgebaut.

Um dann noch auf das Wetter zurückzukommen, hier schneit es gerade und heute morgen war ich wieder froh, eine Standheizung zu haben.

Viel Spaß beim Basteln

Peter
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Re: Tipps gesucht für Einbau von Zusatzbatterie in 4 WD PKW

Beitragvon Followme am Mi 17. Jan 2018, 19:56

Hallo Peter,

für einen ganz wichtigen Punkt halte ich, dass die Batterie schneller und konstanter geladen wird. Wie schon geschriebn, eine Lichtmaschine liefert keinen konstanten Ladestrom.
dadurch dauert es bei ein Parallelschaltung mit Trennrelais länger und in der Regel kommt die Wohnraumbatterie nur auf 75 - 80 %.

Da das Auto von meinem Sohn vorläufug noch keine 230V Einspeisung hat, ist es natürlich sehr wichtig ausreichend Power durch ein Ladegerät zu haben.
Der Booster leifert immer konstant 14,7 V, mit einem recht hohem Ladestrom, da kann die Lima nicht mithalten.

Kommen noch längere Kabelwege dazu geht obendrein viel Power verloren durch die elektrischen Widerstände der Kabel.

Bei "meiner" Variante kommt der Booster direkt in die Nähe der Batterie. Würden wir mit dem Trennrelais arbeiten müssten bauartbedingt ca. 4 -5 m Kabel zwischen Lima und Zusattbatterie verlegt werden. Das würde sehr geringe Ladeströme bedeuten und wahrscheinlich 15 -20 Std Lade- (Fahr-) zeit bei einer fast leeren Batterie bedeuten.

Hier in Berlin ist übrigens Ekelwetter, Schneeregen, Matsch, 3 Grad und morgen soll es auch noch Sturm geben

Bääh, braucht kein Mensch!

Grüße aus Berlin

Andreas
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