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MARDAYIN - ABORIGINAL ART VON MANINGRIDA ARTS (NT)

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MARDAYIN - ABORIGINAL ART VON MANINGRIDA ARTS (NT)

Beitragvon Artkelch am Mi 25. Jul 2018, 10:02

Vom 15. September bis 10. Oktober 2018 zeigt die Galerie ARTKELCH in Freiburg die Ausstellung
Mardayin – Aboriginal Art von Maningrida Arts

ÜBER NIXEN UND ANDERE GEISTWESEN AUS DEM WESTERN ARNHEM LAND
In der Kunst des Arnhemlands spielen die allgegenwärtigen Geist- und Wasserwesen, die die Region bevölkern und zum Beispiel in Form von Nixen in Erscheinung treten, eine wesentliche Rolle. Sie sind das vorherrschende Thema der wunderbaren Rindengemälde, Schnitz- und Flechtarbeiten.
Die Künstler dieser Gegend arbeiten ausschließlich mit natürlichen Erdpigmenten und haben eigene Charakteristika entwickelt, die eng mit ihrer Kultur und ihrer Schöpfungsgeschichte zusammenhängen, die dort Mardayin genannt wird. Bis heute ist rarrk (Kreuzschraffur) das vorherrschende stilistische Merkmal der Region mit Ursprüngen in Clandesigns, die seit der Schöpfungszeit bei Zeremonien auf Körper gemalt werden.

TRÄGER DES ORDER OF AUSTRALIA IN FREIBURG ZU SEHEN
Zeitgleich zu seiner großen Retrospektive im Museum of Contemporary Art in Sydney werden auch in Freiburg Werke des bedeutenden Künstlers John Mawurndjul AM zu sehen sein. Er ist ein veritabler Star der australischen Kunstszene und Träger des Ordens Order of Australia, der ihm für seine Errungenschaften für die indigene Kultur "als bedeutendster Vertreter des visuellen Rarrk-Kunststils" verliehen worden ist. Einem breiteren europäischen Publikum wurde John Mawurndjul in den Jahren 2005/2006 mit seiner gefeierten Ausstellung «rarrk» im Museum Tinguely in Basel und im Museum Sprengel in Hannover bekannt.
Wir sind sehr stolz, neben John Mawurndjul noch viele weitere hochkarätige Künstler von Maningrida Arts präsentieren zu können, darunter Owen Yalandja, dessen künstlerisches Repertoire schier unerschöpflich zu sein scheint. Er war mehrfach Finalist beim prestigeträchtigen National Aboriginal and Torres Strait Islander Art Award (NATSIAA). Ferner wurden seine Werke bei den Biennalen in Venedig (1997) und Sydney (2000) sowie bei der National Australian Indigenous Triennial (2007) präsentiert.

KÜNSTLERINNEN AUS MILINGIMBI ZU GAST BEI ARTKELCH
Auch freuen wir uns besonders, dass im Rahmen der Vernissage die Fibre Art Künstlerin Helen Ganalmirriwuy (in diesem Jahr Finalistin beim National Aboriginal and Torres Strait Islander Art Award) aus Milingimbi (einer dem Arnhemland zugehörigen Insel) bei uns zu Gast sein wird. Sie ist auf Einladung vom Museum der Kulturen in Basel zu Besuch in Europa. Bei ARTKELCH wird im Rahmen dieser Ausstellung zum ersten Mal Fibre Art (Flechtkunst) zu sehen sein.

Vernissage: Freitag, 14. September von 18:00 bis 22:00 Uhr im Rahmen der Nocturne von Kunst in Freiburg | Einführungsvortrag der Kuratorin um 18:30 Uhr
In Anwesenheit der Künstlerin Helen Ganalmirriwuy (Finalistin NATSIAA 2018)

Die Ausstellung ist bis zum 10. Oktober mittwochs bis freitags von 11:00 – 18:00 Uhr und samstags von 10:00 - 14:00 Uhr sowie jederzeit nach Vereinbarung geöffnet.


ARTKELCH, Günterstalstraße 57, 79102 Freiburg
Fon: 0761 – 704 3271, Fax: 0761 – 704 3272

ARTKELCH ist spezialisiert auf die zeitgenössische Kunst der australischen Ureinwohner. Heute ist Aboriginal Art eine der spannendsten Kunstbewegungen weltweit, deren Sammlerwert auch hierzulande kein Geheimnis mehr ist. Weitere Informationen unter http://www.artkelch.de.
Artkelch
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