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Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alcohol

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Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alcohol

Beitragvon minnie orb am Fr 5. Jan 2018, 08:31

All but one of the backpackers involved in a mass drug overdose in the Perth suburb of Victoria Park will face medical bills potentially totalling thousands of dollars.
Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alcohol

Overseas students in Australia are required to have insurance as part of their visa requirements, but it is unknown whether the nine foreign nationals took out overseas student health insurance.
Insurance Council of Australia general communications manager Campbell Fuller said claims relating to excessive alcohol or drug taking would not generally be paid out.

ganzer Artikel:
http://www.abc.net.au/news/2018-01-05/b ... 78210684=1
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon WestSkills WA am Sa 6. Jan 2018, 07:08

Die wussten nichtmal, was sie sich durch die Nase ziehen. Das undeklarierte Packerl war an jemanden adressiert, der an der Lieferadresse gar nicht residiert.

Wirklich clever J

Anders als erhofft, nahmen sie versehentlich:

https://en.wikipedia.org/wiki/Hyoscine_butylbromide

Cheers
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon minnie orb am Sa 6. Jan 2018, 10:33

noch dazu waren die Tabletten noch gar nicht mal für den Endverbraucher gedacht, die sollten angeblich noch verschnitten werden?
Wie gut oder schlecht muß man drauf sein, sich irgendwas einzuwerfen von dem man nicht weiß, was es ist, wo es herkommt und was es für eine Wirkung hat? Und letztendlich zahlt wahrscheinlich wieder der Steuerzahler, weil es schwierig sein wird, die Kohle einzutreiben.
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon Followme am Sa 6. Jan 2018, 11:49

Im Interesse der Objektivität ohne jegliche Wertung des Vorfalls:

in der Regel sollte zumindest eine in Deutschland abgeschlossene Krankenversicherung einen solchen Krankenhausaufenthalt abdecken. So schließt die Hanse Merkur als einer der großen Anbieter derartiger Versicherung Kosten, die durch Vorsatzhandlungen entstehen, aus.

Eine Überdosierung ist in der Regel keine Vorsatzhandlung. Man nimmt zwar die Drogen (Alkohol) in voller Absicht, nicht jedoch in der Absicht eine Überdosis zu nehmen.

In der deutschen Rechtsprechung gibt es Urteile, die Behandlungskosten als Folge von Unfällen bei Trunkenheitsfahrten dem Fahrer zum Teil aufdrücken. Der Tenor dabei ist, die Trunkenheitsfahrt an sich ist eine vorsätzliche Straftat. Dem Fahrer werden dabei schon mal 20% seiner Behandlungskosten aufgdrückt.

Als Feuerwehrmann und Rettungsassistent habe ich aberdutzende Junkies und Drogenopfer zusammen mit Notärzten reanimiert, behandelt und in Krankenhäuser gebracht. Mir ist kein einziger Fall bekannt, bei dem einer dieser Patienten zur Kasse gebeten wurde.

Australien mag das für seine Bürger anders handhaben, das weiß ich nicht, in ander Ländern mag das ebenfalls ander aussehen, für Deutsche mit deutschen Versicherungen sollte das meiner Erfahrung und Meinung nach nicht zutreffen.

Das soll kein Freibrief, keine Ermunterung oder ähnliches sein, Finger weg von dem Zeug!
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon Followme am Sa 6. Jan 2018, 11:56

minnie orb hat geschrieben: Und letztendlich zahlt wahrscheinlich wieder der Steuerzahler, weil es schwierig sein wird, die Kohle einzutreiben.


Na ja, es gibt so viele Menschen die törichte Sachen machen, dazu zählt das Rauchen, der problemaische Umgang mit Alkohol, Ski fahren ohne Helm, die Liste ließe sich unendlich fortsetzen.

Jeder von uns hat bestimmt schon Sachen gemacht, die evtl. leichtsinnig oder dumm waren. Wo zieht man dan die Grenze. Die jungen Leute die aus Naivität und/oder Dummheit sich diesen Scheiß einschmeißen werden das hinterher sicherlich auch bereuen.

Für soetwas gibt es den Begriff der Solidargemeinschaft, und da sollte man akzeptieren, dass die Versicherungsgemeinschaft für solche Eskapaden bezahlt. Jeder von uns kann auch mal durch unüberlegtes Handeln darauf angewiesen sein von der Gemeinschaft aufgefangen zu werden.
Deswegen sollte man nicht zu laut "protestieren".
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon minnie orb am Sa 6. Jan 2018, 12:22

@Followme
du schreibst: Australien mag das für seine Bürger anders handhaben.
Ja klar, Australien handhabt das bei australischen Bürgern anders. Wir sind hier mit Medicare versichert und werden im Krankenhaus kostenlos versorgt. Auch wenn es sich um eine Überdosis handelt, oder grob fahrlässigen Unsinn.
Es sind hier aber ausnahmslos ausländische Backpackers, da greift halt Medicare nicht.
Ich denke nicht, daß ein Tourist ohne Krankenversicherung aus Australien, in Deutschland kostenlos behandelt wird.
Der Italiener der dabei war, wird von Medicare abgedeckt, weil Italien mit Australien ein Abkommen hat.
Du hast ja nicht Unrecht mit deinen Einwürfen, jeder hat mal Mist gebaut in der Jugend. Aber da waren 9 Leute die das genommen haben und keiner von denen wußte anscheinend, was sie da einschmeissen. Ist für mich dann doch etwas anders als eine Überdosis.
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon Followme am Sa 6. Jan 2018, 12:46

da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte nicht, dass medicare für die Leute aufkommt sondern deren Auslandskrankenversicherung. Die zumindest bei WHV vorgeschrieben ist.

Es ging um diesen Satz:

"Overseas students in Australia are required to have insurance as part of their visa requirements, but it is unknown whether the nine foreign nationals took out overseas student health insurance.
Insurance Council of Australia general communications manager Campbell Fuller said claims relating to excessive alcohol or drug taking would not generally be paid out."


den fettgedruckten Teil halte ich in Bezug auf deutsche Auslandskrankenversicherungen für falsch.
Deutsche Versicherungen schließen derartige Vergiftungen nicht aus. Und das ist gut so.

Die von dir gewählte Überschrift würde ich demnach auch so nicht stehen lassen.
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon minnie orb am Sa 6. Jan 2018, 13:33

ja, das hatte ich dann in der Tat falsch verstanden.
Dann wollen wir mal hoffen, daß recht hast und die Versicherung zahlt.
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon HannesGR am Sa 6. Jan 2018, 13:37

Ich meine, dass in D Betrunkene, die von der Polizei "weggefahren" werden, die "Fahrtkosten" bezahlen müssen,
zumindest bekommen solche ein Rechnung zugeschickt von der involvierten Behörde.
Ob dann z.B. Hartz4-Kundschaft bezahlt ist eine andere Frage.
Johannes
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Re: Travel insurance unlikely to cover overuse of drugs, alc

Beitragvon Followme am Sa 6. Jan 2018, 17:18

Betrunkene, die die nacht im Polizeigewahrsam verbringen, müssen in Tat dafür bezahlen. Das ist aber nicht zu verwechseln mit einem medizinischen Notfall von dem wir hier reden.
Auch wenn des noch so traurig ist, die Überdosis ist ein medizinischer Notfall. Auch der Betrunkene, der nahe der Alkoholvergiftung ist, ist ein medizinischer Notfall und wird ins Krankenhaus gebracht und nicht in den Gewahrsam.

Bei der Polizei muss der Betrunkene von einem Arzt auf seine Haftfähigkeit untersucht werden und im Zweifelsfall dann eben ins Krankenhaus transportiert werden.
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