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Calls to close the Uluru climb

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Calls to close the Uluru climb

Beitragvon Gast am Do 9. Jul 2009, 09:08

Federal authorities want to ban people from climbing one of Australia's great natural wonders - Uluru.

An estimated 100,000 people make the steep ascent each year.

The Director of National Parks wants to close the climb for 'visitor safety, cultural and environmental' reasons.

A 10-year draft management plan for the park says authorities will work towards closing the track.

The plan quotes Kunmanara, a traditional owner.

'That's a really important sacred thing that you are climbing ... you shouldn't climb,' Kunmanara is quoted as saying.

'The real thing is listening to everything.'

Uluru, which is located in Australia's 'Red Centre' and used to be known as Ayers Rock, attracts about 300,000 tourists a year. Most are from overseas.

Visitors are free to ascend the path up Uluru most of the time. But signs urge people not to do so out of respect for indigenous culture.

At least 35 people have died on the track.

The federal opposition doesn't want the climb closed.

'Big Brother is coming to Uluru to slam the gate closed on an Australian tourism icon, the climb,' said the opposition's environment spokesman Greg Hunt.

'I support allowing people to make up their own minds about whether to make the climb.'

Mr Hunt said the climb was majestic and a major tourism drawcard.

Environment Minister Peter Garrett has to sign off on the plan. A spokesman would not be drawn on whether Mr Garrett supported closing the track.

The spokesman said 'there will obviously be a range of views' about the Uluru climb, and urged people to take part in the public comment period on the plan, which closes on September 4.

The draft plan says the track would remain open at the start of the 10-year period, subject to restrictions including 'improved graphic signage'.

It's already closed during the day in summer.
Thursday, July 09, 2009 » 02:22pm
Gast
 

Re: Calls to close the Uluru climb

Beitragvon gibor am Do 9. Jul 2009, 09:26

G'day mate,

laßt uns eine Unterschriftenliste gegen die Besteigung des Uluru eröffnen und einreichen !

Heiner
gibor
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Re: Calls to close the Uluru climb

Beitragvon Gast am Do 9. Jul 2009, 16:25

Wie sagte doch der Sprecher der Aboriginies so treffend:

"Man kann nicht auf den Vatikan klettern und auch nicht auf buddhistische Tempel."

Silberdistel
Gast
 

Re: Calls to close the Uluru climb

Beitragvon Gast am Do 9. Jul 2009, 16:50

Ich unterschreibe, wenn in dieser Petition gleichzeitig die Schließung des Touristenresorts Yulara gefordert wird.

MfG
baeras
Gast
 

Re: Calls to close the Uluru climb

Beitragvon Edmund am Do 9. Jul 2009, 20:44

Natürlich kann man den Vatikan nicht besteigen, eben sowenig wie jedes andere Land. Dafür jedoch den Petersdom und jede andere Kirche, soweit sie nicht baufällig ist. Das gilt auch für Moscheen und Synagogen. Und solange solche Gebäude nur ein Stockwerk haben, ist ein Besteigen auch nicht notwendig, sondern Betreten reicht. Jedem Besteigen geht im übrigen ein Betreten vorher. Und nebenbei - die Aborigines verdienen nicht schlecht dabei.
Gruß
Edmund
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Edmund
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Re: Calls to close the Uluru climb

Beitragvon Gast am Do 9. Jul 2009, 23:01

Edmund, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich sehe das ebenso.

Gruß
beagle
Gast
 

Re: Calls to close the Uluru climb

Beitragvon gibor am Fr 10. Jul 2009, 08:16

Baeras hat geschrieben:Ich unterschreibe, wenn in dieser Petition gleichzeitig die Schließung des Touristenresorts Yulara gefordert wird.

MfG
baeras


Dem stimme ich voll und ganz zu.
gibor
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Re: Calls to close the Uluru climb

Beitragvon Tina + Andreas am Fr 10. Jul 2009, 08:30

Aus unser Sicht gehört das Besteigen des Uluru schon längst verboten. Der Respekt für den Glauben der Aboriginals ist die eine Sache. Das aber wegen der 100.000 "Möchtegernbergsteiger" die Sanitäter und Ranger täglich ihr Leben riskieren um die zu bergen, die ohne Sonnenschutz, Wasser und teilweise in Flip Flops den Berg besteigen wird oft übersehen. Und nach einer Umfrage der Nationalparkverwaltung kämen 98 Prozent der Touristen auch, wenn man den Uluru nicht besteigen dürfte. Rechnet man die Kosten für die Rettungseinsätze dagegen könnte man auf die 2 Prozent auch gut und gerne verzichten.
Gruß Tina + Andreas

Life is a beach



CAR, Es war ein unvergessliches Erlebnis!:
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Tina + Andreas
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Uluru - die klettern nicht nur rauf . . .

Beitragvon SKlPPY am Sa 11. Jul 2009, 13:53

es wird nicht nur drauf gekletter, sondern auch drauf gepinkelt :shock:

There are also significant environmental impacts of climbing Uluru. If you have a close look you can see the path is smooth from thousands of footsteps since the 1950s. This erosion is changing the face of Uluru. Also, there are no toilet facilities on top of Uluru, and no soil to dig a hole. When it rains, everything gets washed off the rock and into the waterholes where precious reptiles, birds, animals and frogs live and depend on that water. A water quality study at Uluru has found significantly higher bacterial levels in the waterholes fed by runoff from the climb site, compared to those further away.


cheers
skippy
SKlPPY
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Re: Calls to close the Uluru climb

Beitragvon Gast am Sa 11. Jul 2009, 14:37

Moin,

ob der Uluru offiziell bestiegen werden darf oder nicht und ob die Ureinwohner dran verdienen oder nicht spielt alles überhaupt keine Rolle:
In meinen Augen ist es einfach nur eine Frage des Respektes.

Den Anangu gehört die gesamte Gegend dort bzw. der Uluru Kata Tjuta NP. Wie diese Eigentumsübertragung zu Stande kam, ist auch son Ding, aber gehört jetzt nicht hierher. Wenn wir dort bei den Anangu sind, sind wir bei ihnen zu Gast - Nationalparkgebühren nun hin oder her. Man muss ja nicht dort hin, wenn man das nicht akzeptieren kann, will oder mag. Jedem bleibt die Reise dorthin frei überlassen, keiner wird gezwungen zu bezahlen. Trotzdem benehme ich mich als Besucher doch so, wie es sich als Gast gehört und wie es von mir erwartet wird - ich respektiere die Wünsche der Eigentümer, sonst habe ich dort nichts zu suchen. Die Zahlung der Nationalparkgebühr ist doch kein Freibrief für alles, wo man grad Lust und Laune zu hat.
Leider ist es so, dass nur ausdrückliche Verbote von Einigen verstanden werden - und auch dann würde noch gemeckert werden. Eine Bitte zu befolgen oder gar nur einen Wunsch zu respektieren muss scheinbar ziemlich schwer zu begreifen sein.

Ist bei mir zu Hause ganz genauso, bei Euch Mitlesern und denen, die sich über die Anangu-Bitte des Nicht-Besteigens mokieren, sicher auch nicht viel anders:
Mein Haus kann besuchen, wer will, aber ich mag keine Füße auffem Esstisch. Kann mein Besuch das auch nach meiner Bitte noch nicht respektieren, fliegt er raus. Ist ganz einfach, nicht schwer zu verstehen und unabhängig von der jeweiligen Kultur des Besuchers.

Yulara ist eine gute Sache, um die Touri-Horden zu kanalisieren, auch wenn ein einzelner Konzern finanziell davon profitiert. Es hatte ja auch seinen Sinn, warum das Teil in die Wüste gebaut wurde. Schön finde ich es auch nicht, aber wenn es Yulara nicht gäbe, wäre die ganze Umgebung ein riesiges Klo und ein Müllabladeplatz, weil viele sich einfach nicht benehmen können.

Und schon wären wir damit wieder beim Respekt angekommen: Dieses Mal nicht vor der Kultur, aber vor der Natur.
Eigentlich alles ganz einfach, man muss es nur wollen und vielleicht auch mal seinen Kopf einschalten: Der ist nämlich nicht nur dafür da, dass es nicht in den Hals reinregnet...

Ciao!

André
Gast
 

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