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Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: Fr 25. Jan 2019, 09:39
von kawese
Hallo zusammen,
in wenigen Wochen geht es bei uns nach Down Under. Wir sind diesmal mit einem 2 WD Camper von Maui unterwegs. Nach den Mietbedingungen darf der Camper nur auf geteerten Straßen gefahren werden, Ausnahme Zufahrt zu Campingplätzen bis 12 km. Der Wagen wird mit GPS überwacht, für Verstöße sollen je 300 A$ erhoben werden.

Hat jemand damit aktuelle Erfahrungen?
Wir planen natürlich nicht, mit dem Camper irgendwo offroad herum zu fahren. Aber manchmal sind die (nicht geteerten) Zufahrten zu den Campgrounds/NP dann doch etwas weiter als 12 km, was man ja vorher nicht so genau wissen kann. Müssen wir dann umkehren :? ? Wäre schön, wenn jemand berichten kann, wie Maui damit umgeht (der Vermieter verweist nur auf die Vertragsbedingungen).

Danke und Gruß
kawese

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: Sa 26. Jan 2019, 03:55
von Stuggi89
wenn die Dinger Gps überwacht sind, wie das in der Zwischenzeit ja auch andere machen, kannst davon ausgehen das die das direkt und automatisch abbuchen. und in der Regel jeden Verstoß einzeln, das summiert sich dann ganz schön.
und man kann das wissen, wenn man sich vorher informiert steht das dran. zur Not zeigt dir google Maps auch ob sie geteert sind oder nicht.

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: Sa 26. Jan 2019, 11:19
von zerolimits
Wir hatten das bei Britz auf der Westküsten - wir konnten eigentlich alles anschauen, was wir wollten. Häufig war ein Teil der Strecke "Gravel", aber nie mehr als 12km... wir haben schon geschaut. Weil dafür 300 AUD zu bezahlen wars uns nicht wert.

Bei Jucy an der ostküste war es zwar nicht explizit erlaubt, aber auch nicht überwacht. Wäre bei den alten Fahrzeugen eh nicht aufgefallen wenn es nen Kratzer mehr hätte. Dort sind wir auch mal länger auf Gravel gefahren. War kein Problem.

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: Sa 26. Jan 2019, 12:43
von Followme
Zunächst: Maui und Britz ist die selbe Company.

Sollte tatsächlich mal ein Campground 14 statt 12 km entfernt sein, könnte ich mir vorstellen, dass man damit kein Problem hat, dass ist aber nur meine Meinung, kein Fakt.
Da lasse ich mich gerne belehren.

Dass jeder Camper rund um die Uhr überwacht wird, kann ich mir sowieso nicht vorstellen, wie das Tracking aber konkret passiert weiß ich allerdings auch nicht.

Ich war ja gerade mit einem privaten 4WD unterwegs, unter anderem auf dem Plenty HWY. Dort ist mir tatsächlich ein Hippie Camper entgegen gekommen, an der Stelle in jede Richtung 300 km Dirtroad.
Das ist der absolute Wahsinn!!!!

Der Plenty HWY ist in einem recht schlechen Zustand, ich weiß nicht ob sich die Leute bewusst sind, in welche Gefahr sie sich begeben und welchem Risiko sie sich aussetzen.

Auch finanziel: 300 km Fahrzeugbergung auf einer Dirtroad im Outback dürften roundabout mindestens 4000 Dollar kosten, eher mehr.

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: So 27. Jan 2019, 08:25
von Thorsten_K
Hallo zusammen,

wir hatten vor 2 Jahren in Tasmanien einen 2WD Camper, mussten auch mal eine Strecke von ca. 35km Gravel fahren.
Da war nix. Die frage ist überhaupt wie sollte das technisch gehen. GPS ist ein passives System das Gerät misst Zeitunterschiede
von Satelliten. Um Daten abzugleichen braucht es eine Verbindung zur Zentrale. Internet im Outback ? Und eine permanente Satelliten
Telefon/Internet Verbindung kostet ein häufen Geld..
Nur mal so als frage.


Die Sache mit den automatischen Abbuchen ist bestimmt auch nicht ganz legal, oder was passiert wenn ich in Deutschland dann bei
der Kreditkartenabrechung widerspreche.

Trotzdem wenn man plant viel Gravel zufahren dann halt 4WD.

Servus Thorsten

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: So 27. Jan 2019, 10:11
von WestSkills WA
Thorsten_K hat geschrieben:Die frage ist überhaupt wie sollte das technisch gehen. GPS ist ein passives System das Gerät misst Zeitunterschiede
von Satelliten. Um Daten abzugleichen braucht es eine Verbindung zur Zentrale. Internet im Outback ? Und eine permanente Satelliten
Telefon/Internet Verbindung kostet ein häufen Geld..


Bloedsinn ... u.a. konvertieren wir heavy mobile plant to autonomous.
Cheers

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: So 27. Jan 2019, 13:27
von kawese
Danke an alle für eure Antworten.

Wie schon gesagt planen wir keine Outbackstrecke mit dem 2WD. Der Focus liegt diesmal auf Küste und dem ein oder anderen NP im Inland. Allerdings sind dort eben nach den Beschreibungen der NP Verwaltungen manche Strecken (oder Teilstrecken) gravel road, aber für 2WD geeignet. Wenn wir uns da verschiedene Ecken innerhalb eines Parks anschauen möchten, könnten die 12 km schnell überschritten werden.

@Stuggie89
Google Maps hilft uns da leider auch nicht weiter, denn erstens sind die Straßen in bewaldeten Gebieten gar nicht oder schlecht erkennbar und außerdem haben wir unterwegs kein Internet. Die grobe Route haben wir uns natürlich vorher angesehen, aber jedesa kleine Sträßchen vorher planen? :roll:

@Thorsten
Stimmt, in Tasmanien hatten wir auch mal einen 2WD Camper und sind dort auch die ein oder andere ungeteerte Straße gefahren. War damals bei Apollo kein Problem.
Hattet Ihr denn einen Maui Camper?

Gruß
kawese

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: So 27. Jan 2019, 14:11
von Thorsten_K
kawese hat geschrieben:Danke an alle für eure Antworten.


@Thorsten
Stimmt, in Tasmanien hatten wir auch mal einen 2WD Camper und sind dort auch die ein oder andere ungeteerte Straße gefahren. War damals bei Apollo kein Problem.
Hattet Ihr denn einen Maui Camper?

Gruß
kawese



Ja, wir hatten da einen Maui Camper irgendwas mit Ultima 2 - Sprinterbasis.

Thorsten

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: So 27. Jan 2019, 14:36
von kawese
Danke Thorsten. Das ist genau unser Fahrzeug. Dann sollten wir mit unserer Planung kein Problem haben :) Können es kaum erwarten

Re: Gravelroad mit Maui Camper

BeitragVerfasst: Mo 28. Jan 2019, 21:19
von ELL2829
Thorsten_K hat geschrieben:Hallo zusammen,

wir hatten vor 2 Jahren in Tasmanien einen 2WD Camper, mussten auch mal eine Strecke von ca. 35km Gravel fahren.
Da war nix. Die frage ist überhaupt wie sollte das technisch gehen. GPS ist ein passives System das Gerät misst Zeitunterschiede
von Satelliten. Um Daten abzugleichen braucht es eine Verbindung zur Zentrale. Internet im Outback ? Und eine permanente Satelliten
Telefon/Internet Verbindung kostet ein häufen Geld..
Nur mal so als frage.


Die Sache mit den automatischen Abbuchen ist bestimmt auch nicht ganz legal, oder was passiert wenn ich in Deutschland dann bei
der Kreditkartenabrechung widerspreche.

Trotzdem wenn man plant viel Gravel zufahren dann halt 4WD.

Servus Thorsten

Das funktioniert ganz einfach. Im Tracker sind die erlaubten und gesperrten Routen gespeichert. In Ernstfall sendet das Gerät, sobald es sich wieder in ein Netz eingebucht hat, eine SMS an den Vermieter. (Schau mal hier: https://www.elv.de/variotek-trackimo-universal-kfz.html)
Und der rechnet dann ab, ebenso, wenn man länger die zulässige Höchstgeschwinidikeit überschreitet.
Dem Abbuchen hast DU bei Übernahme des Autos unterschrieben.

It's so easy. Und damit stimme ich dem letzten Satz zu.

CU

Peter