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Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

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Re: Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

Beitragvon Querulant am Do 21. Jan 2010, 21:45

Petra F hat geschrieben:Ich bin neugierig. Was für ein Grundfahrzeug ist das? MAN oder Iveco oder??? Habt ihr es gekauft, gemietet oder was auch immer?


Die Maße sind etwas durcheinander geraten. Unser erstes Fahrzeug, das wir im Auge hatten, hatte diese Maße und beim Schreiben des Themas hatte ich diese Maße aus einer PDF-Datei herauskopiert.
Es ist ein MAN 18t, Radstand 4,5m, 4x4 (zuschaltbar), voll beladen 14 t, ohne Ersatzreifen am Heck eine Gesamtlänge von 8,1m, die Breite liegt bei 2,4m, aber die Höhe von 3,7 stimmt. Diesel 800l, Frischwasser 720l. Also mit vollen Tanks 14t. Das Fahrzeug gehört ab September 2010 uns und ist noch im Bau.

Petra F hat geschrieben:Das (der Old Telegraph Track) könntet ihr mit diesem Grundfahrzeug auch nicht. Es gibt dort Passagen, die einfach zu schmal und zu eng sind für ein Fahrzeug dieser Grösse.


Würden wir auch gar nicht wollen. Allrad hat das Mobil nur, weil wir in Gegenden fahren wollen, die nicht unbedingt geteert sind. In der Gibson- oder Simpson-Dessert Sanddünen befahren wollen wir nicht. Mit anderen Worten: Wir sind keine großen Offroad-Fans.

Petra F hat geschrieben:Manni und ich waren 2x am Cape, OTL rauf oder runter, Development road ebenfalls. Haben gerade in unserer Erinnerung die Strecke zur Chilibeach hervorgekramt. Müsste eigentlich gehen mit eurem Fahrzeug, man macht sich natürlich nicht allzu viele Gedanken über die Fahrzeuggrösse, wenn man mit einem Landcruiser unterwegs ist, aber südliche Zufahrt müsste ok sein.


Schon zwei Mitglieder, die die südliche Zufahrt als unproblematisch beschreiben. Dann werde ich mir mal die südliche Zufahrt genauer ansehen. Danke.

Petra F hat geschrieben:Ist mir jetzt erst aufgefallen: was meinst du mit "Fuß" (ein paar km weiter südlich)? Spontan fällt mir da nichts ein.


Ist vermutlich falsch ausgedrückt. Eigentlich meinte ich "so dicht ran wie möglich". So ähnlich wie "am Fuß des Berges". Die letzten paar Hundert Meter muss man ohnehin zu Fuß gehen.

Petra F hat geschrieben:Die Fähre geht mit Sicherheit, fahren täglich zahlreiche LKW´s in der Trockenzeit rüber.


Nur die Trockenzeit würden wir uns für diese Strecke auch aussuchen.
Zuletzt geändert von Querulant am Fr 22. Jan 2010, 09:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

Beitragvon aussie2006 am Do 21. Jan 2010, 23:24

@Querulant

Es geht bei dem Jahr um Beides. Aufenhalt im Land also auch Carnet. Beim Carnet wirds vertrackt, denn so schnell mal rausfahren geht in Australien nicht.
Da 4x4 doch eher mal durch Dreck fahren und auch recht grobstollige Reifen haben findet man da natürlich am leichtesten etwas. Da brauchts dann nicht viel und man darf erst mal zum Dampftrahlen. Dann darf man wieder vorfahren und wenn du den Falschen erwischt kann sich das Spielchen schon noch mal wiederholen. Da du aus dem Quarantänebereich ncht raus kommst musst du natürlich die Dienste des dortigen Dampfstrahlers in Anspruch nehmen. Man findet auch gern mal Dreck oder ein welckes Blatt im Motorraum und wenn man schon gar nichts findet was man beanstanden kann können die Leute auch nervig werden. Holz ist z.B. auch das Schneidbrett aus der Küche. Irgendwo finden die ein paar Gewürze, ganz so nach dem Motto "wenn du einen Hund prügeln willst wirst du schon einen Stock finden". Aber es kann auch alles glatt gehen.
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Re: Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

Beitragvon Baeras am Fr 22. Jan 2010, 09:41

Querulant hat geschrieben:Also wäre das Örtchen Lockhart-River auch anfahrbar? Das klingt schon einmal gut. Danke.


Zum weiteren Beruhigen:
http://img508.imageshack.us/img508/8008/img0135l.jpg
(Auf der Piste nach Lockhart River/Chili Beach)


MfG
Baeras
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Re: Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

Beitragvon Querulant am Fr 22. Jan 2010, 09:45

aussie2006 hat geschrieben:Es geht bei dem Jahr um Beides. Aufenhalt im Land also auch Carnet. Beim Carnet wirds vertrackt, denn so schnell mal rausfahren geht in Australien nicht.....


Dass man nicht so einfach mit dem Wohnmobil über die Grenze fahren und wieder zurückfahren kann, dachte ich mir fast. :lol:

Auf dieser Seite habe ich mich schon einmal umgesehen: http://www.rastlos.com/australien-tipps/visa.php Es wird empfohlen auszureisen und ein weiteres Mal einzureisen. Das meinte ich damit.

Aber ich denke mal, dass ein Jahr durchaus ausreicht. Wir wollten uns zwar eineinhalb Jahre den Kontinent ansehen, aber Neuseeland ist ja nicht weit.

Danke
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Re: Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

Beitragvon Querulant am Fr 22. Jan 2010, 09:47

Baeras hat geschrieben:
Querulant hat geschrieben:Also wäre das Örtchen Lockhart-River auch anfahrbar? Das klingt schon einmal gut. Danke.


Zum weiteren Beruhigen:
http://img508.imageshack.us/img508/8008/img0135l.jpg
(Auf der Piste nach Lockhart River/Chili Beach)


MfG
Baeras


Vielen Dank! Was ein Roadtrain kann, können wir auch. :lol:
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Re: Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

Beitragvon KUK am Fr 22. Jan 2010, 11:41

Querulant hat geschrieben:Es wird empfohlen auszureisen und ein weiteres Mal einzureisen. Das meinte ich damit.
Aber ich denke mal, dass ein Jahr durchaus ausreicht. Wir wollten uns zwar eineinhalb Jahre den Kontinent ansehen, aber Neuseeland ist ja nicht weit.



"... Bringing Your Car to Australia

... All temporary importers of road vehicles should contact the Australian Customs Service for information relating to duties/taxes/fees and quarantine requirements.
Upon arrival in Australia the vehicle will need to be inspected by both Customs and the Australian Quarantine Inspection Service (AQIS).

Unless prior permission has been granted the vehicle must not be:

, sold, pledged, mortgaged, hired, given away or exchanged;
, unless for the purpose of exportation;
disposed of; or
altered in any way

...


Importing Your Vehicle into Australia Under the Cover of a Carnet


The simplest way to bring your vehicle to Australia on a temporary basis is by Carnet De Passages en Douane (CPD carnet).
...
A carnet is valid for 12 months from the date of issue. There are a number of conditions attached to the use of carnets in Australia. Some of those conditions are:

+ The vehicle must be exported from Australia prior to or on the expiry date of the carnet.

+ It is a condition of use of a carnet in Australia that you, do not leave the vehicle that is covered by a carnet in Australia while you are not here. Should you do so, this is a breach of the provisions of the Customs Act 1901 and Customs Regulations 1926. Once a breach has occurred, the security amount equivalent to the duty and GST (and Luxury Car Tax (LCT), if applicable) will be called up by Customs.
....

Importing Your Vehicle into Australia Without a Carnet

Tourists or temporary residents who cannot or do not wish to obtain a carnet may use the provisions of s162 or s162A of the Customs Act. This method is really only suitable for vehicles that meet the Australian Design Rules (indicated by a compliance plate fixed to the fire wall of the vehicle) or those that are fifteen or more years old on their arrival in Australia. ..."

Punkt zwei duerfte also schon mal ausfallen, ausser Ihr wollt die Kiste anschliessend hier verkaufen.

Fuer die Abfertigung ist dan customs zustaendig

www.customs.gov.au

regards,
Kay
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Re: Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

Beitragvon aussie2006 am Fr 22. Jan 2010, 23:33

KUK hat geschrieben:
(indicated by a compliance plate fixed to the fire wall of the vehicle)


Eine compliance plate für ein linksgelenktes Fahrzeug? Na denn mal viel Spaß! Wenn der Wert des Fahrzeuges einen Rücktransport nach Europa nicht mehr wirtschaftlich erscheinen lässt ist es das billigste (und einfachste) das Teil zu verschrotten. Unbedingt Bescheinigen lassen wegen dem Carnet.
aussie2006
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Re: Mit dem Expeditionsmobil zum Cape York

Beitragvon Gast am Sa 23. Jan 2010, 19:02

Ich lese hier dies:

Mit länger als ein Jahr wird es reichlich problematisch werden. Mit dem Carnet dürft ihr ein Jahr bleiben, dann müsst ihr ausreisen. Wir wissen von Bekannten dass der Zoll da recht unnachgiebig ist und auch aus eigener Erfahrung. Wenn das Fahrzeug ins Land kommt habt ihr einiges zu tun. Am unangenehmsten ist die Quarantäne. Wenn die wollen, finden die sogar bei einem fabriksneuen Fahrzeug was zu beanstanden, geschweige denn erst bei einem 4x4. Auch das Innere wird unter die Lupe genommen und wenn es den Beamten langweilig ist so lassen die euch alles was aus Holz ist entfernen. (Holz darf, wie fast alles andere auch, nicht eingeführt werden) Je nachdem wo ihr ins Land kommt gibt es dann noch den Hürdenlauf für Versicherung und Anmeldung (manchmal mit RWC). Wenn der Wagen nicht rechts gesteuert ist gibt es in der Regel Probleme mit dem RWC. In QLD braucht man zum anmelden keine RWC. Plant auf jeden Fall für die ganze Prozedur eine Woche ein.


Ich habe die Einfuhr 2 x praktiziert (und 1 x Neuseeland, die rechtliche Situation ist ähnlich) und keinerlei Probleme gehabt. Ein Freund bisher 3 x ohne besondere Vorkommnisse. Sicherlich kommt der Zoll und die Quarantäne, aber in zwei Tagen war immer alles erledigt. Auch ist das mit Linkslenker kein Problem (Eventuell muss ein Aufkleber ans Heck). Also nicht bange machen lassen.

Gruß

Fritz
Gast
 

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